Warum heute weidegefunkt wird

Das ist die schöne Aufgabe vom weidefunk

Wir wollen, dass Ihr Lust bekommt, Fleisch, Milch & Co. bei den „Guten“ einzukaufen. Damit sind diejenigen Menschen auf den Höfen und in den Betrieben gemeint, die eine wesensgerechte Tierhaltung nicht nur auf ihre Produkte schreiben – sondern diese ehrlich (vor-) leben. 

Der Weidefunk erzählt Euch dazu die positiven, schönen Geschichten von diesen Menschen. Er gibt Euch Orientierung, woran Ihr Fleisch- und Milchprodukte aus ehrlich besserer Quelle erkennt und was jeder von uns in seinem oder ihrem Alltag machen kann, damit es jeden Tag ein Stück in die richtige Richtung geht. Denn: 

Dein Einkaufszettel ist Dein täglicher Stimmzettel

Das Tempo eines jeden Einzelnen sollte dabei toleriert werden. Während der Eine ganz aufhört, Fleisch zu essen, gönnt sich der Andere zu Anlässen ein Stück Fleisch, das er deswegen genießt, da er weiss, dass das Tier wesensgerechter aufwachsen durfte. Wieder ein Anderer ist davon überzeugt: „Weniger Fleisch, dafür Besseres.“ Und bindet dies in seinen Alltag ein. 

Jeder dieser Schritte ist gut! Nur Stillstand, ein Hinnehmen und Ausblenden von den Herstellungsbedingungen unserer Lebensmittel – besonders von Fleisch & Milch – sollten wir nicht länger hinnehmen. Täglich können wir uns mit unserer Stimme für oder gegen etwas einsetzen – Dein Einkauf zählt. 

Weidefunken führt zu Veränderungen

Wir sind überzeugt, dass positive Gefühle einen stärkeren Drive auslösen als jeder erhobene Zeigefinger und Schwarz-Weiss-Diskussionen um „Fleisch ja!“ und „Fleisch nein!“. Gespräche, Diskussionen, (Mit-) Teilen, Sensibilisieren? Ja! Schwarz-Weiß-Malerei, Anklagen und Missionieren? Nein. 

Weidefunk ist eine junge Idee, die motivieren möchte, Lebensmitteln wie Fleisch, Milch & Co. in Herstellung und Ursprung neugierig nachzuforschen. Unsere eigenen Augen sind wichtig. Oder wie der Journalist Bernd Ulrich in einem Beitrag (ZEIT; 25. April 2018) zur industrialisierten Tierhaltung geschrieben hat: „Braucht dieses Land nicht einen Umgang mit Tieren, dessen Anblick es auch ertragen kann?“

Ich finde, das hat er stark ausgedrückt. Wenn also Menschen Fleisch, Milch & Co. essen wollen, dann lasst uns darüber reden, wie wir es vertreten können und wollen. Der Weidefunk ist die Plattform dafür. 

„WAS FAIR IST, KÖNNEN WIR NUR ENTSCHEIDEN, WENN WIR UNS FÜR DIE HERKUNFT UND VERARBEITUNG UNSERES FLEISCHS INTERESSIEREN: WENN WIR WISSEN, WIE EIN TIER AUFGEWACHSEN IST, WIE ES GEHALTEN UND GEFÜTTERT WURDE, WER ES VOM LEBEN ZUM TOD BEFÖRDERT HAT UND OB EIN BESTMÖGLICHES LEBEN EINEM BESTMÖGLICHEN TOD VORAUSGING.“

URSULA HUDSON, VORSITZENDE VON SLOW FOOD

Die WeidefunkerInnen sind unterwegs!

Die Gründerin von weidefunk bin ich, Inga. Wer mehr erfahren möchte: hier geht’s zur Hintergrundgeschichte. 

Doch hinter dem weidefunk steht ein kleines Team – Veganer, Vegetarier, Fleischliebhaber – alle sind in ihrer Unterschiedlichkeit mit dabei. Aber eines eint uns: Wir wollen zusammen mit Euch eine tiergerechtere Landwirtschaft gestalten. Großer Dank geht an daher alle, die am weidefunk sägen und basteln haben! Unermüdlich und einfach toll: Alex! Ohne ihn wäre der Weidefunk nicht so hübsch (-: 

Und hier geht es zu den Weidefunkerinnen: