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Wir sehen uns bald (gut gelaunt) im Kino! Vamos e. V. lädt Euch und uns ein zu „Die letzte Sau“

Die letzte Sau?

„Huber hat Scheiße am Fuß – buchstäblich und im übertragenen Sinn. Der marode Hof, den der Schweinebauer seit dem Tod der Eltern alleine bewirtschaftet, kommt gegen die indus­triellen Mastbetriebe nicht an. Alles bricht auseinander. Auch sein Freund, der örtliche Schlachter, wird gepfändet. Als der sich bei einem missglückten Banküberfall den Kopf wegpustet, hält Huber nichts mehr in der dörflichen Welt. Mit dem alten Motorrad, seiner letzten Sau im Beiwagen und einer Schrotflinte im Gepäck bricht er auf zu einer ungewissen Reise zu sich selbst, die man als Zuschauer mit einem stetig größer werdenden Staunen mitmacht.“ Zitiert aus einer Rezension von Manfred Riepe.

Gute Laune, konstruktive Diskussionen

Aron Lehmann widmet sich in dieser Tragikomödie dem brisanten Thema „Schweinemast“ auf künstlerische und v.a. eingängige Art. Der Film – Achtung: Spoileralarm! – endet nicht desaströs und tränenreich, wie man es sonst von von dieser Thematik verständlicherweise gewohnt ist. Sondern der Film soll Blicke öffnen, nicht verschliessen. Schubladendenken aufbrechen, auf amüsante, und damit vielleicht wirksamere Art. Zu den Schauspielern gehören u.a. Golo Euler, Rosalie Thomass, Christoph Maria Herbst, Thorsten Merten.

Tore Süssenguth von Vamos e.V. lud uns Weidefunkerinnen zu dieser Filmpremiere, die im Rahmen der Filmreihe „Klappe auf für Menschenrechte“ spielt, am 07. Oktober ins Cinema in Münster ein, damit wir zusammen mit Euch nach dem Film darüber sprechen können:

Raus aus dem Schweinesystem – wie wollen wir uns in Zukunft ernähren?

Seid mit dabei! Wegen Corona solltet Ihr bitte Tickes frühzeitig vorbestellen, das könnt Ihr direkt hier machen. Und hier holt Ihr Euch den passenden Vorgeschmack auf den Film:

Sehr lesenswertes Interview mit Aron Lehmann in der ZEIT!

Aron Lehmann ist einer der wenigen deutschen Filmemacher, der schon erfolgreich Indie-Komödien wie Großproduktionen drehte. Nur unser Schubladendenken macht ihn wütend. Weiter lesen.

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